Demenzberatungsstelle des SHV Rohrbach

 

In Österreich leben derzeit ca. 125.000 Personen mit einer dementiellen Erkrankung und die Anzahl der Betroffenen steigt ständig. Mit verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die  steigende Lebenserwartung, denn mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko an Demenz zu erkranken.

Eine Demenz äußert sich neben einer Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten auch durch Veränderungen der Psyche und des Verhaltens. Gerade diese sogenannten "nicht-kognitiven Symptome" sind für die Betroffenen, aber vor allem auch für deren Angehörige, eine große Herausforderung.

Demenz kann nach wie vor nicht geheilt werden.  Der Verlauf der Erkrankung kann aber durch verschiedene Maßnahmen (sowohl medikamentös als auch nicht-medikamentös)  sehr wohl positiv beeinflusst werden.

Eine dementielle Erkrankung hat Auswirkungen auf das gesamte Familiensystem. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, ist es notwendig, Unterstützung zu suchen und auch entsprechend anzunehmen.

 

Die Demenzberatungsstelle steht Ihnen dabei gerne unterstützend zur Seite und bietet:

  • Information über die Krankheit und deren Begleiterscheinungen
  • Tipps für den Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
  • Informationen über Unterstützungs- und Entlastungsangebote
  • Hilfestellung bei diversen Anträgen (Pflegegeld, finanz. Unterstützungen etc.)

und vor allem die Gelegenheit, sich die durch die Betreuungssituation entstandenen Probleme "von der Seele zu reden".

 

 Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Gerlinde Arnreiter, MSc

zertifizierte MAS (Alzheimer) -Trainerin
Dipl. Sozialpädagogin
Akadem. Expertin für Demenz


07289/8851-69318 oder 0660/340 95 27
gerlinde.arnreiter@ooe.gv.at

Die Demenzberatung kann von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 14.00 Uhr nach telefonischer Vereinbarung in Anspruch genommen werden.